Da brennt der Busch…

Dornbusch

…und wir werden doch nie erfahren, was ER uns sagen wollte? Wie ich der Bergedorfer Zeitung entnehme, hat die Feuerwehr einen brennenden Busch an der Feldstraße gelöscht, ohne auch nur den Versuch zu unternehmen, ihn anzuhören. Vielmehr ist man offenbar mit mehreren Einsatzfahrzeugen und schwerem Gerät aus- und dem Busch zu Leibe gerückt.

Und dabei hätten wir göttlichen Beistand gut gebrauchen können. Eine Pastorin nach der anderen kommt uns abhanden, auf den Neubauten und Investitionen scheint kein Segen zu liegen, die Mauschelei ist allgegenwärtig, Lüge und Verrat greifen in der Stadtverordnetenversammlung um sich (lesen Sie es gerne hier nach!). Als Spezialist für Verschwörungstheorien aller Art, stellte ich mir sofort die Frage, welche Partei ihre gottlosen Griffel im Spiel hatte. Wer versprach der Feuerwehr trotz leerer Kassen auch fürderhin fürstliche Zuwendungen, wenn nur der Dornbusch zum Schweigen gebracht würde?

Wohl eher nicht. Die hassen sich untereinander so herzlich, die könnten sich nicht einmal mehr auf gemeinsames Durstlöschen einigen. Aber was die wirklich wollen, weiß man nie so genau.

Die hätten vielleicht sogar angerufen, wenn Herr Delfs ihnen die Notrufnummer verraten hätte. Vermutlich hätten sie sich aber auch dann nicht einigen können, wer dort anruft.

Möglichkeit: Ganz klar, der Fraktionsvorsitzende (FV) und der Wehrführer sind wie Vater und Sohn. Motiv: Eher nicht, der FV ist gleichzeitig Patron der Kirche. Löscht so einer den Heiligen Geist? So ketzerisch kann nicht einmal ich denken.

Definitiv nicht. Bis deren Fraktionschef der Feuerwehr den Auftrag erklärt hätte, wäre sogar der Jüngste Tag verstrichen. Die sind harmlos. Die wissen weder, wie sie ins Parlament gekommen sind, noch was sie dort wollen sollen könnten.

Nein. Die übernehmen auch keine Verantwortung. Die stimmen dagegen, wenn die Mehrheit sicher dafür ist und umgekehrt. Bei unklaren Verhältnissen enthalten die sich. Die wollen nur (mit-)spielen.

Ist also nichts mit Verschwörung. Es sei denn, die unterbelichtete Stadtverordnetenversammlung hätte gemeinsam entschieden. Dazu hätten aber alle wissen müssen, worum es geht und das widerspräche dem dort geübten Prinzip so radikal, dass dafür mindestens eine brennende Hecke erforderlich wäre. Es bedurfte ja auch gar keiner Anweisung, damit die Feuerwehr humorlos tat, was sie immer tut und wofür wir ihr grundsätzlich ja auch sehr dankbar sind.

Ein seltsames Gefühl bleibt aber doch

In diesem Fall ist es schade, dass es nicht Herr Prinz war, der „Feuer!“ rief. Dann hätte keiner zugehört und der Busch hätte nach Herzenslust brennen und die Köpfe entzünden können. Aber was rede ich? Wahrscheinlich  hätte das auch wieder kein Schwein interessiert. Es hilft also nichts, es müssen erst die sieben Plagen kommen, bis die Leute aufwachen. Aber sage dann keiner, der blackbekblog habe ihn nicht gewarnt!  😉

One Response to Da brennt der Busch…

  1. sylvia says:

    Wo sind die Überreste des Sprechenden geblieben?
    Sollte er auf dem Komposthaufen gelandet sein, besteht noch Hoffnung…;0)
    Diesmal scheinen die ganz Zuobersten etwas mehr Geduld mit den plagenden Menschen zu haben. Sie Klagen schon lange darüber, dass die Menschen die Bestrafungsaktionen gar nicht mehr wahrnehmen…tztztz…

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