Delfs macht Platz!

Das Sparen in Schwarzenbek lässt sich ganz gut an: Kaum hat man 8.000 € der Verbrüderungsarbeit abgezwackt, kommt die Idee der Parkplätze und weiteren Umgestaltung auf dem Ritter-Wulff-Platz wieder hoch. Die Schwarzenbeker Milchmädchen des Hauptausschusses unter dem Vorsitz des planlosen Herrn Delfs haben offenbar wieder ihren Taschenrechner gezückt und Aba(kus)-Kadabra ein paar Hunderttausende für Parkplätze etc. gefunden. Aber ist es nicht wahr? Schauen Sie selbst:

Luftbild: Google Earth

Luftbild: Google Earth

Gerade einmal die blauen Flächen stehen als Parkraum zur Verfügung. Das reicht vermutlich nicht einmal für 200 Parkplätze. Und dann der rote Bereich: Hektarweise quasi ungenutzte Fläche! Das können wir uns nicht leisten. Und selbstverständlich will man die Firma co-op an den Kosten beteiligen, denn das wäre ja sonst unfair den Anliegern der Schmiedestraße gegenüber. Ganz klar, Gerechtigkeit geht Herrn Delfs über alles.

In der Zeitung steht, die Firma co-op habe die Pläne dem Hauptausschuss vorgestellt. Das trifft nicht zu. Auch wenn das in Schwarzenbek keinen Unterschied macht, so war es doch der Planungsausschuss, dem ein Konzept vorgestellt wurde. Vermutlich hat es den Leiter des Planungsausschusses  Delfs so überzeugt, dass der Leiter des Hauptausschusses Delfs auch gleich die Entscheidung fällen konnte, selbstverständlich unter dem Vorbehalt der Kostenbeteiligung der Firma co-op.

Prima Plan, Herr Delfs! Endlich wird der Ritter-Wulff-Platz ein echter Anziehungspunkt und wenn es nur für Autos ist. Das könnte Richtung weisend für die gesamte Innenstadtplanung sein, die ja seit Jahren nicht in Schwung kommt. Das Areal Kaiserhof wollte doch auch jemand abreißen und erst einmal Parkraum schaffen. Und die Post will doch auch verkaufen und dort ist es Samstags Vormittags bisweilen wirklich schwer, einen Parkplatz zu finden. Ich habe schon bis zu 2 Minuten suchen und bisweilen bestimmt hundert Meter zu Fuß zurücklegen müssen. Unhaltbare Zustände sind das!

Hoffentlich kommt jetzt kein Stadtverordneter auf die Idee, nach einer Sondersitzung zu rufen, um zu entscheiden, dass alles erst einmal beim Alten bleibt. Keine Sorge, das schafft der Planungsausschuss allein. Denn wann hätten die zuletzt einen Plan gehabt, der auch umgesetzt wurde?

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