Im Grunde richtig, im Strange verkehrt

 

Die FWS kreißt...

Die FWS kreißt...

Ich las eben die aktuelle Pressemitteilung der FWS. Und wenn die nach ihrem aktuellen Ausflug nach Iwo Jima nicht in den weiten Fluren verschütt gegangen sind, dann würde ich darum bitten, den Antrag noch zu ergänzen.

Im Grunde Wohngebiet

Im Grunde Wohngebiet

So grundsätzlich richtig all die Argumente sind, so ist doch offensichtlich, dass alle Überlegungen zur Verkehrsführung und –regelung darauf basieren, dass die Wirklichkeit einmal so aussehen wird, wie die interaktive Karte auf der Homepage Schwarzenbeks. Will sagen, dass alles, was da rosa gefärbte Wohngebietszukunft, auch tatsächlich besiedelt ist. Bislang sieht es da vornehmlich so aus:

Huhu, ist hier jemand?

Huhu, ist hier jemand?

Und dafür braucht es bitte schön weder Kreisverkehr, noch Ampelanlage. So sehr ich den Anwohnern der 22 Wohneinheiten auch sicheres Geleit gönne, so wenig will  mir einleuchten, dass man hier jetzt bereits tätig werden muss. Wenn ich den Einschätzungen der Banken und der Baubranche folge, ist Essig mit dem Zuzug. Und wenn die Kreissparkasse tapfer die Bastion verteidigen will, soll sie bitte in Vorlage treten und die Stadt erstattet die Kosten, sobald 60 % der Grundstücke verkauft sind. Bislang sind es keine 20 %.

One Response to Im Grunde richtig, im Strange verkehrt

  1. Matthias Borchelt says:

    Wie sagt der Österreicher: G’scheit sein is guat, zu g’scheit sein is a wieder bleed!
    Ich lerne also heute aus der LL, dass ohnehin der Investor, die Immobiliengesellschaft der KSK die Verkehrsanbindung bezahlen muss, ob nun Ampel oder Kreis. Insofern scheint der Antrag nicht nur im Grunde, sondern insgesamt richtig und nachvollziehbar (Vielen Dank für den informativen Artikel, Herr Jürgensen!).
    Nachvollziehbar wurde mir heute auch wieder, warum es eine solche Menge Unmut geben könnte. Wenn zutrifft, dass der Bauamtsleiter immer unter der Maßgabe abwiegelte, dass für einen Kreisverkehr zu wenig Platz sei und nun simples Nachmessen ergab, dass das Unfug ist, dann muss man sich nicht wundern, wenn den Leuten der Kragen platzt. So ein Verhalten hat Methode in der Europastadt. Und wenn ich lese, dass die Ampelanlage in der Anschaffung billiger ist (die hat offenbar der Investor zu tragen) und in den Folgekosten höher (die trägt die Stadt), dann muss ich an die alte Weisheit denken: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Wen wundert, wenn Herr Pieplow von der KSK jetzt traurig ist?

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