Wofür steht Herr Böttel?

Zur Kommunalwahl am 25. Mai 2008 startete die Lauenburgische Landeszeitung heute die Vorstellung der Kandidaten. Im Wahlkreis 1 von Schwarzenbek steht für die Freie Wählergemeinschaft Schwarzenbek ein Herr Böttel zur Wahl. In seiner kleinen Selbstdarstellung schreibt er – oder die Zeitung für ihn – nun, dass er u.a. für das Schwimmbad stehe. Gleichzeitig betont er, dass er gegen die Verkehrsbelastung der Straße Mühlenredder kämpfe.

Unabhängig davon, dass sich die etwaige kommunale Notwendigkeit solchen Kampfes auf das Trefflichste mit dem privaten Interesse des Hauseigentümers Böttel verbände, beißt es sich mit den Schwimmbadplänen des Investors. Dieser erklärte mehrfach eindeutig, dass die Zufahrt über den Mühlenredder eine conditio-sine-qua-non des Projektes sei. Wer immer also diese Zufahrt verhindern will – und das will der Herr Böttel – steht vielleicht für viele Dinge, für das Schwimmbad steht er nicht.

Stadtplan Schwarzenbek (Ausschnitt)

Nachvollziehbar ist die von der FWS propagierte Zufahrt von der Möllner Landstraße mit Blick auf die etwaige Verkehrsbelastung des Mühlenredder aber ohnehin nicht. Der Mühlenredder würde auch mit einer Zuwegung von der B 207 mit dem zusätzlichen Verkehr aus dem Mühlenkamp belastet. Und solange die Ortsumgehung nicht vollendet wird, fließt vermutlich auch der Verkehr von der B 404 zum Schwimmbad durch den Mühlenredder, ganz gleich, wo die Zufahrt nun gebaut wird. Dieser zusätzliche Verkehr fließt übrigens auch durch andere Wohngebiete. Aber da wohnt der Herr Böttel nicht.

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